Bona Lingua - Die Therapie
Wir bieten gezielte Beratung, Betreuung und Unterstützung bei Auffälligkeiten
- der Sprache
- des Sprechens
- des Sprachverständnisses
- der Stimme
- der Atmung
- des Hörens
- des Schluckens
- LRS (Lese-, Rechtschreibschwäche)
- AVWS (Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen)
Je eher desto besser!
Kinder lernen in den ersten Lebensjahren sehr schnell Sprachen, vor allen Dingen ihre Muttersprache. Kommt es zu Störungen der Sprachentwicklung in dieser Zeit, dann ist es optimal diese möglichst früh zu diagnostizieren. Wir beraten Sie als Eltern umfassend. Bei Bedarf wird dann eine Therapie durchgeführt.
Erwachsene Patienten oder Angehörige von Patienten informieren wir gerne. Manchmal ist ihnen als Klienten nicht klar, ob die Notwendigkeit zur Therapie vorliegt. Dann führen wir eine ausführliche Diagnostik durch und beantworten Ihre Fragen. Gerne tauschen wir uns auch mit Ärzten und anderen Therapeuten aus, um Ihnen eine bestmögliche Behandlung zu bieten.
Der Sprachbaum (Für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)
Ein großes Aufgabenfeld in der Logopädie ist die Therapie bei Kindern, deren Sprachentwicklung verzögert oder gestört ist. Basis hierfür ist ein umfangreiches Aufnahmegespräch mit den Eltern sowie eine ausführliche Diagnostik, um die Leistungen in den Bereichen Grammatik, Artikulation und Wortschatz zu ermitteln. So kann gewährleistet werden, dass das Kind genau dort abgeholt wird, wo es sich in seiner Entwicklung gerade befindet.
Neben den offensichtlichen „Sprach- und Sprechaufgaben“ wird in der logopädischen Befunderhebung und Therapie aber auch die Gesamtentwicklung des Kindes berücksichtigt und gefördert. Anhand des dargestellten „Sprachbaumes“ wird deutlich, dass Kinder im Laufe ihrer Entwicklung Sprache durch eine aktive Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt, durch Kultur und Kommunikationspartnern erwerben. Kinder „be-greifen“ zunächst ihre Umwelt, ehe sie diese benennen können. Basale Sinne wie Hören, Sehen, Tasten, Bewegung und Hirnreifung bilden die Wurzeln und somit die Grundvoraussetzung für den Spracherwerb. Damit sie sich weiterentwickeln können, benötigen sie von außen Unterstützung, was hier durch die Gießkanne und die Sonne dargestellt wird. So kann ein Kind durch sprachfördernde Mittel wie Blickkontakt, Zeit zum Ausreden und Zuhören in einer liebevollen und wertschätzenden Atmosphäre Kommunikation als positive Interaktion erleben und somit Sprechfreude entwickeln. Bevor das Kind selbst aktiv zum Sprecher wird, ist ein angemessenes Verstehen von Sprache und die Kommunikationsbereitschaft notwendig. Ehe also ein prächtiger Baum gedeihen kann, benötigt dieser gute Pfege des Gärtners. Damit ein Kind auf den Ebenen Grammatik, Wortschatz und Artikulation Fortschritte machen kann, benötigt es von seinem erwachsenen Umfeld einen wertschätzenden und sprachanregenden Umgang.
Daraus ergibt sich für uns als Sprachtherapeuten, dass die Kinder in der Therapie Sprache als etwas Positives erleben sollen und spielerisch mit viel Freude Fortschritte erzielen können.