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praxis logopaedie hannover Raphaela Steinbrügge
fachliche Leitung Logopädie

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0511 - 700 31 309
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Therapie bei KindernTherapie bei Erwachsenen
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Therapie für Erwachsene

Hörtherapie bei Erwachsenen - Entspannung pur!Durch eine Erkrankung, einen Unfall oder eine Überbelastung im Alltag können Ihre Sprache, Stimme, Atmung, das Sprechen oder Schlucken erkrankt sein. In diesem Fall kann durch eine logopädische Behandlung eine Verbesserung Ihrer Problematik und der Gesamtsituation erreicht werden.

Wichtig ist uns, dass Sie so gut wie möglich zu Ihrem Alltag, evtl. Job und Ihrer Lebensfreude zurückfinden. Ihre größtmögliche Selbstständigkeit steht dabei im Mittelpunkt. Wir wollen Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

Wir behandeln Erwachsene:

  • mit Stimmstörungen (Dysphonien) z.B.:
    • bei Heiserkeit
    • bei Stimmbandknötchen
    • bei Räusperzwang
    • nach Operationen
  • mit Redeflussstörungen
  • mit erworbenen Sprach- u. Sprechstörungen
    (Aphasie, Sprechapraxie, Dysarthrie/Dysarthrophonie)
    • nach einem Schlaganfall
    • mit Schluckstörungen
    • nach einer Hirnblutung
    • Schädel- Hirntrauma
    • bei Parkinson
    • bei Multipler Sklerose

Neurologische Erkrankungen

Aphasie

Eine Aphasie ist eine Sprachstörung, die zum Beispiel durch einen Schlaganfall, eine Hirnblutung, ein Schädel-, Hirntrauma oder einen Hirntumor verursacht werden kann. Die Symptome können sehr vielfältig sein: Wortfindungsstörungen, vereinfachte Grammatik, verlangsamter Sprachfluss, Sprachverständnisstörungen und Verdopplung von Sätzen und Satzteilen. Auch Störungen des Lesens (Dyslexie) und Schreibens (Dysgraphie) können bei einer Aphasie auftreten.
Bei der Behandlung einer Aphasie wird für den Patienten ein ganz individuelles Therapiekonzept erstellt. Die gestörten sprachlichen Bereiche werden dabei direkt angesprochen. Bei schweren Aphasien kann es notwendig sein, mit dem Patienten zusammen Ersatzstrategien zu entwickeln und die Angehörigen in die Therapie mit einzubeziehen.

Dysarthrie/ Dysarthrophonie

Ursachen einer Dysarthrie können Schlaganfälle und Hirnblutungen, Multiple Sklerose, Parkinsonerkrankungen und andere Erkrankungen des Gehirns oder Nervensystems sein. Bei einer Dysarthrie ist die Artikulation (Sprechen), die Stimmgebung und/oder die Atmung gestört, wodurch die Aussprache beeinträchtigt wird.
Ziel der Therapie ist es, die beeinträchtigte Aussprache zu behandeln und die Verständlichkeit beim Sprechen zu verbessern/normalisieren.

Sprechapraxie

Eine Sprechapraxie tritt häufig bei einem Schlaganfall und oft auch in Kombination mit einer Aphasie (s.o.) auf. Hierbei ist die Planung der Artikulation gestört. Dies führt dazu, dass der/die Patient/in unwillkürlich bestimmte Sprachlaute äußern kann (z.B. ein "Oh" als Ausruf des Erstaunens), diese Sprachlaute aber nicht sprechen kann, wenn er/sie dazu aufgefordert wird.
Ziel der Therapie ist eine Verbesserung der sprechmotorischen Fähigkeiten und der Verständlichkeit.

Stimmstörungen (Dysphonien)

Organische Stimmstörungen

Durch Entzündungen des Kehlkopfes, Fehlbildungen des Kehlkopfes und der Stimmlippen (zum Beispiel Stimmlippenknötchen), Lähmungen der Stimmlippen und hormonelle Störungen kann es zu organischen Stimmstörungen kommen. Bei einer organischen Stimmstörung arbeiten Arzt/Ärztin und Logopäde/Logopädin bzw. Atem-, Sprech- und Stimmtherapeut/in eng zusammen. Die Stimmfunktion soll normalisiert oder erhalten werden.

Funktionelle Stimmstörungen

Die Ursachen funktioneller Stimmstörungen sind häufig eine zu hohe Stimmbelastung oder ein falscher Stimmgebrauch. Symptome sind meistens Heiserkeit (bis hin zum Stimmverlust) und auch Missempfindungen (zum Beispiel ein Kloßgefühl im Hals) können auftreten.
Beim bewährten ganzheitlichen Ansatz werden Übungen zu den bereichen Atmung, Stimme, und  Körperspannung (Bewegung) durchgeführt. Oft liegt eine Dysbalance zwischen den einzelnen Bereichen vor. Durch Übungen die auch im Alltag durchgeführt werden, kann eine Normalisierung erreicht werden.

Artikulationsstörungen / phonetische Störungen / Dyslalie

Bei Artikulationsstörungen können bestimmte Laute nicht richtig gebildet werden. Eine häufig auftretende Artikulationsstörung ist der Sigmatismus (Lispeln), bei dem die S-Laute nicht richtig artikuliert werden. Aber auch andere Laute können betroffen sein. In der Therapie wird der betroffene Laut zunächst einzeln, später in Silben, Wörtern und Sätzen geübt. Für erwachsene Patienten gibt es speziell entwickelte Übungsprogramme.

Oft liegt auch hier eine Tonusschwäche von Lippen, Kiefer und Zunge vor.

 

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